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Billard-Grundwissen

Dieses Spiel um Geschicklichkeit und Selbstbeherrschung ist heute unter der Schirmherrschaft der BWA (Billard World Association) ein Berufssport geworden.

Sein derzeitiger Erfolg könnte das Billard wieder so beliebt machen, wie es zwischen den beiden Kriegen war, als der legendäre Champion Roger Conti in der ganzen Welt 1880 Titel sammelte und es allein in Frankreich über 200.000 Billardeure gab.

Ursprünge und Geschichte

Dieser Volkssport ist von edler Herkunft. Dem Historiker Georges Troffaes zufolge sollen die Tempelritter nach ihrer Rückkehr vom Kreuzzug das Billardspiel im Abendland eingeführt haben. Damals hieß das Spiel Palle-mail und wurde auf der Erde mit gebogenen Stöckern gespielt (Mails). Als Ballyards in England, Vilorta in Spanien und Boccia in Italien wird dieses Spiel gelegentlich in den Werken von Shakespeare und Francois Villon erwähnt.
Franz I. und Mary Stuart gehörten zu seinen Anhängern; Richeleu schrieb auf den Lehrplan seiner Königlichen Akademie für den Adel: Mathematik, Fechten, Geschichte und Billard. Billard wird seit dieser Zeit auf einem Eichentisch gespielt. Ludwig XIV., der jeden Abend Billard spielte, machte den damaligen Champion Michel Chamillart zu seinem Bittgesuchmeister, dessen (inoffizielle) Grabischrift Bände spricht: "Hier ruht der berühmte Chamillart / Protonar durch die Gnade des Königs / am Billardtisch ein Held er war / als Minister taugte er wenig."

Seine heutige Form erlangte das Billard erst 1823, als Mingaud das Stoßleder für die Spitze des Queues (Spielstock) einführte.
 




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