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Billard-Shots
Es gibt mehrere Billardstöße.
Zunächst ist zwischen einem Stoß, der exakt in
der Mitte die weiße Kugel trifft, und einem Effetstoß
zu unterscheiden. Bessere Spieler spielen die weiße
Kugel nur selten exakt in der Mitte an, da mit Effet der Lauf
der weißen Kugel genauer zu beeinflussen ist.
Trifft man die Kugel in der (vertikalen und horizontalen)
Mitte, so schiebt man die weiße Kugel zunächst
ein wenig, nach kurzer Laufdistanz beginnt sie jedoch wegen
der Reibung auf dem Tuch zu rollen. Ein Stoß, der die
weiße Kugel außerhalb derīMitte trifft, führt
zu einer Drehung der Kugel um ihre eigene Achse. Zusätzlich
zum Impuls, mit dem man die Laufrichtung bestimmt, versetzt
man die Kugel in Rotation. Je nachdem, wo man die Kugel trifft,
hat dies unterschiedliche Wirkungen:
- Oberhalb der Mitte: Die weiße Kugel wird, nachdem sie eine andere Kugel gerade getroffen hat, dieser nachlaufen. Daher spricht man bei diesem Stoß von einem Nachläufer.
- Unterhalb der Mitte: Die weiße Kugel wird nach dem geraden Auftreffen auf eine andere Kugel in die entgegengesetzte Richtung, also zurück, laufen. Daher spricht man bei diesem Stoß von einem Rückläufer.
- Rechts oder links der Mitte: Die weiße Kugel wird nach geradem Auftreffen auf eine Bande nicht gerade zurücklaufen. Dieser sog. seitliche Effet ändert den Winkel zu der Seite, auf der man die weiße Kugel angespielt hat.
All diese Möglichkeiten lassen sich kombinieren, um bspw. der weißen Kugel nach dem Versenken einer anderen Kugel eine ganz bestimmte Laufrichtung zu geben. Nur so lassen sich exakte Positionen erreichen, um das Spiel fortzusetzen.
Weiterhin gibt es sog. Trick-Shots. Diese bewirken, dass die Kugel bspw. einen Bogen beschreibt oder kurz von der Tischplatte abhebt. Hierzu wird die weiße Kugel mit einem Winkel von ~ 30 bis 90° von oben gestoßen. Es gibt jedoch Regeln, die diese Trick-Shots begrenzen.
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